Doppelkonzert

DOTA KEHR & ALIN COEN Special Guest: Naima Husseini Lido, Berlin am 12.12.17

Dienstag 12.12.17
Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr
Lido, Cuvrystraße 7, 10997 Berlin

Tickets zu DOTA KEHR & ALIN COEN Berlin

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Informationen

DOTA & JAN

In den Jahren ihrer musikalischen Laufbahn hat Dota Kehr keinen Fingerbreit ihrer künstlerischen Freiheit eingebüßt. Im Gegenteil. Es ist ihr gelungen, ihrer Unabhängigkeit ein Fundament zu schaffen, auf dem sie nach Belieben tanzen kann.

Auf ihrem neuen Album „Keine Gefahr“ ist sie daher so frei, ganz neue Töne anzuschlagen. Töne, in denen der Puls der Zeit schlägt. Inhaltlich und musikalisch.

Inhaltlich nimmt sich Dota die Freiheit, bei Bedarf Klartext zu singen. Und der Bedarf besteht, wenn es ihr um Flüchtlinge oder Umweltzerstörung geht. Da brennt ihre Poesie vor Brisanz, messerscharf geschliffen und in jeder Silbe unmissverständlich.

Darüber hinaus finden sich auf „Keine Gefahr“ geheimnisvolle Lieder, die Assoziationen Tür und Tor öffnen. Lieder zwischen Angst und Mut, Zuversicht und Resignation. Lieder, die einem ein Kribbeln bescheren, wie kurz vorm Sprung vom 10-Meter-Turm.

Denn darum geht es: Sicherheit oder Abenteuerlust? Optimismus oder Argwohn? Und immer wieder die menschliche Furcht vorm Ungewissen – in einer Zeit und Welt, in der es keinen Ort mehr gibt, an dem man seiner sicher ist. Vor allem vor den eigenen Zweifeln und Sorgen, der Wut und dem Willen, etwas zu verändern. Dota sucht Ansätze und Auswege, findet Fluchtwege und Aussichtspunkte. Augen auf und durch. Auch wenn das Herz bis zum Hals schlägt.

Während die vier Musiker auf dem neuen Album den Songs einen unerwartet elektronischen Sound verleihen, präsentieren Dota und ihr Gitarrist Jan Rohrbach zu zweit ihre Lieder vielmehr in einem akustischen Gewand und werden auch einige Stücke früherer Alben zum Besten geben.

ALIN COEN

Die Texte von Alin Coen sind Gedichte, Geschichten, Briefe. „Eine Stimme wie eine warme Decke“, schrieb die Westdeutsche Allgemeine, „Alin Coens Elfen-Pop geht unter die Haut“. Die Zeit nannte ihre Songs „warm und kraftvoll“, andere Rezensenten beschrieben sie als „melancholisch und intim“. 

2010 veröffentlichte die Alin Coen Band ihr Debüt-Album „Wer bist du?“, ein Jahr später folgte ihre EP „Einer will immer mehr, und 2013 ihr zweites Album „We’re Not The Ones We Thought We Were“. Im vergangenen Jahr erschien ihr erstes Live-Album „Alles was ich hab – Live“, das in wunderbarer Weise die Energie wieder gibt, die die Alin Coen Band gemeinsam mit ihrem Publikum freisetzen kann.

Die Band hat in den letzten Jahren auf kleinen und großen Bühnen gespielt, sie ist in Wohnzimmern aufgetreten und in Sportarenen und konnte ihre Faszination als Geheimtipp dennoch beibehalten.

Vielleicht liegt das auch daran, dass Alin Coen neben ihrer Karriere als Musikerin noch einer zweiten Leidenschaft nachgeht: ihrem Interesse für die Umwelt. Seit Mitte 2015 absolviert sie ein Masterstudium im Bereich Wasserressourcen.

NAIMA HUSSEINI

Dreampop-Juwel mit viel Analog-Soul und echten Disco-Tränen

Naima Husseini füllt die Bühne im Trio oder Solo mit rollendem Sound zum tanzen egal wo man ist und mitGlücksgefühlen - mit Beats, LoopStation, Gitarre, Tasten und mehrstimmigen Gesängen.

Kann man tanzen, wie Michael auf Blinkfliesen und gleichzeitig den schweren Kopf auf die Bar legen? Kann man fliegen im Wald über Moos?
Kann man menschlich, warm, natürlich, echt, schwach, klein und dennoch übelst cool sein?
Gehören diese Füße zu mir?

Ich höre Stimmen wie Sirenen, die endlos weiterfragen: Kann man Widersprüche singen? Wer legt die Leitungendurchs Meer? Wovon träumt der Dschungel? Wann kommst du nach Hause?
Und ich merke, man kann nicht auf jede mit Nein/Ja/Vielleicht antworten, aber sicher eines sagen:
Es gibt Immer Alles.